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Rohrsanierung

Da Wasserrohre in der Regel aus dem relativ stabilen, aber dennoch anfälligen Material Metall bestehen, kommt es oft zur Korrosion, wodurch sie erheblich beschädigt werden können. Grund dafür ist oft eine unzureichend ausgearbeitete Installationsplanung, bei der weder auf die Zusammensetzung und Temperatur des Wassers noch auf die Eigenschaften der Rohrwerkstoffe geachtet wird.

Mögliche Folgen sind ein verminderter Durchfluss und/ oder Leckagen. In solchen Fällen ist der Austausch übermäßig beschädigter Rohrleitungen die zwar aufwendigere, aber auf Grund der Langfristigkeit zugleich auch beste Lösung. Zum Einsatz kommen dabei sogenannte Strahl- oder Beizverfahren, die die entstandenen Ablagerungen beseitigen. Um eine erneute Korrosion zu vermeiden, werden die Rohre im Anschluss mit schützendem Epoxidharz ausgekleidet. Trotz der anscheinend leichten Vorgehensweise, ist es dennoch eine Frage der Präzision, ob eine Rohrsanierung gelingt oder nicht. Denn in Wahrheit handelt es sich um eine systematisch auszuführende Detailarbeit, bei der nicht nur die Korrektheit, sondern auch die Dokumentation aller Verfahrensschritte entscheidend ist. Wurden diese nicht festgehalten, können die Rohre nicht nachträglich geprüft werden, ohne dass dabei ein Schaden entsteht.

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