schließen x

Kanalrückstausicherung

Ein Kanal kann nicht nur Verstopfen, es besteht auch die Gefahr eines Rückstaus im Kanal. Dazu kann es sowohl durch starke Regenfälle als auch durch die erwähnten Ablagerungen und Verstopfungen im Kanalsystem kommen, die in den meisten Fällen eine Überflutung der Räume mit sich bringen. Da das öffentliche Kanalnetz nur eine gewisse Menge an Wasser aufnehmen und transportieren kann, kommt es beispielsweise bei starkem Dauerregen immer wieder dazu, dass sich das Wasser im Kanal staut und schließlich auf die Straße zurückgedrängt wird. Ähnliches kann auch in Ihrem hauseigenen Kanalsystem passieren: nämlich dann, wenn Räume unterhalb der sogenannten Rückstauebene (meist die Straße) liegen und das Wasser dann durch die Toilette, die Waschmaschine oder sonstige Abläufe zurück ins Haus gedrückt wird – oder, wenn der Kanal durch Ablagerungen so verstopft ist, dass ein Abfließen des Wassers nicht mehr möglich ist und es dadurch zu einem Rückstau kommt.

Um daraus resultierende Wasserschäden zu verhindern, empfiehlt es sich, eine Rückstausicherung installieren zu lassen. Hierbei können zwei mögliche Verfahren angewandt werden: Das erste ist die Installation einer Hebeanlage, die dafür sorgt, dass das Abwasser in einem Behälter gesammelt und bei Erreichen eines gewissen Wasserstandes mithilfe einer Pumpe über die Rückstauebene transportiert wird. Somit wird ein Rückstau und eine mögliche Überschwemmung verhindert.
Beim zweiten Verfahren wird dies durch einen eingebauten Rückstauverschluss, meist eine Klappe, verhindert. Diese Alternative kommt allerdings nur dann für Sie in Frage, wenn Ihr Kanal tiefer liegt als der Kellerboden. Denn nur dann schließt der Rückstauverschluss dicht und hält das Abwasser auf, bevor es durch den Kanal wieder zurück ins Haus gedrängt wird.

Wenn Sie Schäden durch einen Rückstau des Wassers verhindern wollen, sollten Sie also auf jeden Fall eine Rückstausicherung von einem Fachbetrieb, wie z. B. der Peter Kaspar GmbH in Ihrem Kanal installieren lassen. Bei der Frage, welche der beiden Möglichkeiten dann am ehesten in Frage kommt, beraten wir Sie gerne.