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Fördermittel

Für die Anschaffung einer Solaranlage kommen in Deutschland vielfältige Fördermöglichkeiten in Betracht. Es gibt Fördermittel von der EU, vom Bund und von den Ländern. Zum Teil haben auch Kommunen eigene Förderprogramme aufgelegt. Und selbst einige Energieversorgungsunternehmen bieten spezielle Solarprogramme an. In der Regel gibt es Zuschüsse, zinsvergünstigte Kredite und/oder Einspeisevergütungen.

So vielfältig die Förderlandschaft ist, so unterschiedlich sind auch die Kriterien, an die die Vergabe der Fördermittel geknüpft ist. Selbstverständlich spielt die Art der Anlage eine Rolle. Photovoltaikanlagen werden anders subventioniert als solarthermische Anlagen. Weitere Fragen kommen zum Tragen: Wie groß soll die Anlage sein und wie hoch Ertrag und Eigenverbrauch? Wird die Anlage privat oder gewerblich genutzt? Kommt die Anlage in einem Bestandsgebäude oder Neubau, einem Firmengebäude oder Privathaus zum Einsatz?

Bei diesem Dschungel an Möglichkeiten und Vergabekriterien kann man leicht den Überblick verlieren. Er lichtet sich allerdings, wenn man den Fokus einschränkt. Konzentrieren wir uns auf Privatpersonen als Investoren und auf Ein- bis Zweifamilienhäuser als Einsatzort.

 

Eine erste Anlaufstation ist die KfW-Bank. Sie hat verschiedene „Förderprodukte“ für die
Ausrichtung von Neu- und Bestandsbauten auf erneuerbare Energien im Programm.
Das schließt auch Investitionen in eine Solaranlage mit ein. Zu aller meist
handelt es sich um zinsvergünstigte Kredite. Es gibt aber auch Zuschüsse.
Welches „Förderprodukt“ Ihnen konkret bei Ihrem „sonnigen“ Vorhaben zur Auswahl
steht, erfahren Sie hier.
Vermittelt werden diese über Ihre Hausbank.

 

Wichtigste Voraussetzung für die Förderung von Photovoltaik ist: Die Anlage muss Strom ins öffentliche Stromnetz einspeisen. Die Einspeisung wird gefördert, und zwar durchs Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG).

Bei Solarthermie muss die Heizungsunterstützung gewährleistet sein. Warmwasseraufbereitung reicht nicht. Unter dieser Voraussetzung kommt das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP) zum Tragen. Es zielt auf Nachrüstung von Bestandsimmobilien. Unter „Innovationsförderung“ gibt es auch Möglichkeiten für Neubauten. Beantragt werden können diese Fördermittel hier.

 

Auch das Land NRW hält Förderinstrumente zur Energiepolitik bereit. Sie sind gebündelt in dem Programm progres.nrw. Das Angebot für Privatleute erstreckt sich auf Zuschüsse. Sie können bei der Bezirksregierung Arnsberg beantragt werden (siehe hier). Daneben gibt es Beratungsangebote (siehe hier).

Ein besonders interessantes Beratungstool bietet in diesem Rahmen die EnergieAgentur.NRW als Dienstleister des Landes NRW für alle Energiefragen mit dem sogenannten Förder-Navi. Hier finden Sie zum Thema Erneuerbare Energien mit wenigen Klicks eine Zusammenstellung sämtlicher Fördermittel (inkl. Programmen von Energieversorgern), die für die von Ihnen geplante Maßnahme in Frage kommen.

Etwas Ähnliches bietet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) in seinem Portal www.solartechnikberater.de mit dem interaktiven Förderberater.

Wer sich ausschließlich für die Fördermöglichkeiten bei solarthermischen Anlagen interessiert, wird bei der Fördermitteldatenbank von Paradigma fündig.

Selbstverständlich steht Ihnen auch die Peter Kaspar Meisterbetrieb GmbH bei diesem komplexen Thema für ein Beratungsgespräch gerne zur Verfügung.

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